Aktuelles

Tagungsankündigung 2013

Foto: Ozeaneum von Christian Rödel

Die BFAD-Tagung 2013 wird am 09./10.09.2013 im Ozeaneum in Stralsund zu dem Thema "Moor und Mee(h)r - Nachhaltige Naturschutz- und Kompensationskonzepte" stattfinden.

 

Wir freuen uns sehr, dass Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz die Tagung eröffnen wird und Michael Heugel vom Bundesumweltministerium über die neue Bundeskompensationsverordnung berichten wird.

 

In Kürze finden Sie hier das ganze Programm und alle Informationen zur Anmeldung.

Regierungsanhörung und Stellungnahme des BFAD zum Entwurf der Bundeskompensationsverordnung

Den aktuellen Entwurf der BundeskompVO vom April 2013 sowie die Stellungnahme des BFAD zum ersten Entwurf vom November 2012 finden Sie hier.

 

Außerdem können Sie sich hier die Plenarsitzung zur Regierungsbefragung von Peter Altmaier, Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheitr zur Bundeskompensationsverordnung ansehen.

Tagungsbericht 2012

 

Lesen Sie in der Februar-Ausgabe der NUL einen Tagungsbericht über die BFAD-Tagung 2012 in Dessau. Den Artikel finden Sie hier.

 

Wer wir sind und was wir anbieten

Was sind Flächenagenturen?

 

Die wichtigste Aufgabe der Flächenagenturen ist die Entwicklung regionaler Flächenpools und die Vermittlung von Flächen und Maßnahmen an Investoren im Rahmen der Eingriffsregelung. Die vorgezogenen Kompensationsmaßnahmen werden in Abstimmung mit Behörden und regionalen Akteuren bevorratet. Mit der Entwicklung von Flächenpools und Ökokonten verstehen sich die Flächenagenturen als Naturschutz-Dienstleister: Die Flächenagenturen übernehmen von der Flächenbeschaffung, bis hin zur Planung und Umsetzung der Naturschutzmaßnahmen inklusive der Erarbeitung der Verträge alle für Vorhabensträger anfallenden Arbeiten. Beispiele finden Sie hier.

 

Was ist die Eingriffsregelung?

 

Die Eingriffsregelung ist ein zentraler Bestandteil des Naturschutzes in Deutschland: Wo Natur und Landschaft durch neue Anlagen, Siedlungen oder Verkehrsflächen beeinträchtigt werden, muss ein ökologisches Gegengewicht geschaffen werden. Dieses einfache Prinzip ist Kern der bereits seit 1976 in Deutschland geltenden gesetzlichen Eingriffsregelung im Naturschutz.

 

Was sind Flächenpools und Ökokonten?

 

In Flächenpools bietet sich die Gelegenheit in flächenmäßig vergleichsweise großen, zusammenhängenden Gebieten mehrere Einzelmaßnahmen zu einer komplexen Gesamtstrategie zu kombinieren. Dabei können insbesondere solche Maßnahmen umgesetzt werden, die ohne Koordination und langfristige Betreuung nicht realisierbar sind. Wie auch bei den Flächenpools werden in Ökokonten vollständige Maßnahmenpakete entwickelt, die für die speziellen Bedürfnisse der Eingreifer zugeschnitten sind. Im Unterschied zu den Flächenpools erfolgt die Bilanzierung der Kompensation nicht verbal-argumentativ, sondern über Ökopunkte.